Der Besuch bei der Staudengärtnerei in Thal war gut besucht und sehr interessant. Christian Müller, der Betriebsleiter, erzählte von der Vergrößerung des Betriebs in den letzten 8 Jahren. Er hat die Erfahrung gemacht, dass seit 2010 eine steigende Nachfrage nach einheimischen Pflanzen zu beobachten ist.
Auf dem Rundgang zeigte Müller verschiedene Stauden und beantwortete viele Fragen.
Im Eingangsbereich, wo Neuheiten und Pflanzen der Saison angeboten werden, stellte er auch die vielen Sorten des Basilikums vor.
Im Steingarten mit Kies- und Schotterboden sind einige trockenliebende Pflanzen zu beobachten: Graslilie, Spanische Gänseblümchen, Färberkamille und viele mehr. Bemerkenswert ist, dass dieser Bereich noch nie gegossen wurde.

Entlang der Wege sprießen hier und da Wanderpflanzen: z.B. Beinwell.
Im Mutterpflanzen-Quartier wurden Rittersporn, Geranium und Purpurglöckchen präsentiert sowie 6000 Jungpflanzen im Gewächshaus.

Bei der Führung erzählte Christian interessante Geschichten – es gibt Sorten von Katzenminze, die Katzen nicht mögen. Es wurden auch Berufsgeheimnisse verraten. Die meisten Pflanzen werden durch Teilung vermehrt, nur 25% werden durch Samen oder Stecklinge vermehrt. Die Vermehrung durch Teilung ist sicherer, da bei Saatgut die Gefahr von Kreuzungen besteht.
Zum Abschluss der Tour wurde die Purpur-Witwenblume gezeigt und die
Nachviole bewundert, die eine besondere Technik zum Anlocken von Insekten entwickelt hat.





Der Besuch war eine Initiative der Attler-Gartentreffen, die jeden zweiten Freitag im Monat stattfinden.